Schutz und Sicherheit

Wenn Sie akut bedroht sind, rufen Sie den Polizeinotruf an, Telefonnummer bundesweit: 110 (Tag und Nacht) oder das für Ihren Wohnort zuständige Polizeirevier.

Nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse und betonen Sie, dass sie sofort Hilfe brauchen. Teilen Sie der Polizei mit, ob Sie verletzt sind, ob Kinder oder sonstige Personen in der Wohnung sind, ob der Täter noch anwesend ist, ob er Waffen besitzt.

Danach entscheidet sich, ob die Polizei mit besonderer Eile zu Ihnen kommt. 

Bis die Polizei kommt, bringen Sie sich und ggf. Ihre Kinder in Sicherheit, z.B. bei Nachbarn, in Geschäften oder in der eigenen Wohnung.

Rufen Sie uns im Anschluss an. Wir sind Ihnen dabei behilflich

  • konkrete Handlungsmöglichkeiten gegen die Bedrohung zu erarbeiten,
  • Ihr persönliches Sicherheitskonzept zu überprüfen,
  • juristischen Schutz (mit oder ohne Strafanzeige) abzuklären,
  • Deeskalationskonzepte zu entwickeln, z.B. wenn Sie gezwungenermaßen weiter mit dem Angreifer zu tun haben (Ehemann, Arbeitskollege, Nachbar etc.).

Wenn Sie Schutz brauchen, unterstützen wir Sie dabei

  • einen Platz in einem Mädchen- oder Frauenhaus zu finden,
  • andere Schutzmöglichkeiten abzuklären.

Es gibt keine allgemeingültigen Verhaltens- oder Vorgehensweisen. Schutz muss an der konkreten Situation der betroffenen Frau, des betroffenen Mädchens entwickelt werden.

Sprechen Sie uns an, nutzen Sie unser Beratungsangebot!

Zunehmend wenden sich Mädchen und Frauen an unsere Einrichtungen, die nach hohem Alkoholkonsum oder dem Verdacht der Beigabe von K.O.- Tropfen, sexuelle Gewalt erlebt haben und sich sehr schwer mit dem Erlebten und dem Kontrollverlust tun.

Unser Flyer zum Thema Kontrollverlust (PDF, 1 MB)