Sie können mit uns Kontakt aufnehmen:

  • auf Wunsch anonym
  • telefonisch, per mail, persönlich
  • unabhängig davon, wie lange die Gewalterfahrung zurückliegt, ob sie noch anhält, ob es sich um Ihnen bekannte oder fremde Täter/ oder Täterinnen handelt,
  • unabhängig davon, ob Sie Anzeige erstattet haben oder nicht,
  • unabhängig von Ihrem Aufenthaltsstatus.

Sie werden von Frauen beraten!

Die Beraterinnen unterliegen der Schweigepflicht und unternehmen nichts ohne Ihr Einverständnis. Die Mitarbeiterinnen sprechen nicht mit Dritten (auch nicht mit Angehörigen, Firmen oder Behörden) über das, was Sie berichten.

Das Angebot ist für Betroffene kostenlos!

Die Finanzierung der Beratungsstellen erfolgt durch die Kommunen und Landkreise vor Ort, das Land Hessen sowie durch Spenden.

 

Sie können sich informieren über Themen wie:

  • juristische Vorgehensweisen (Strafanzeige, Nebenklage, zivilrechtliches Vorgehen, Kontaktverbot, Wohnungszuweisung, Gewaltschutzgesetz)
  • Schutz und Sicherheit
  • medizinische Hilfen Versorgung von Verletzungen, Befundsicherung nach Vergewaltigung, Attestierung von Körperverletzung, Pille danach, etc.
  • Finanzielle Hilfen Leistungen durch das Opferentschädigungsgesetz, Beratungshilfe, Prozesskostenhilfe etc.
  • Ambulante und stationäre Therapien, Therapiesuche, Link medizin. und therap. Infos Therapieformen, Finanzierung, Klinikaufenthalte etc.
  • Selbsthilfegruppen

Sie können sich beraten lassen, Sie können sich telefonisch oder persönlich, oder per e-mail an uns wenden und in ein- oder mehrmaligen Gesprächen: 

  • über das Geschehene und die daraus folgenden Probleme sprechen.
  • Sie erhalten Informationen, wie Sie sich schützen und wie Sie weiter vorgehen können.

Sie können sich selbstverständlich auch an uns wenden:

  • wenn Sie keine Anzeige erstatten möchten,
  • wenn Sie eine Trennung vom gewalttätigen Partner nicht möchten oder Ihnen diese nicht möglich erscheint,
  • wenn Sie denken, dass Sie für das Geschehene (mit-)verantwortlich sind,
  • wenn Sie keinen deutschen Pass besitzen,
  • wenn Sie Befürchtungen und Ängste vor einer noch nicht eingetretenen Gewaltsituation haben.

Auf Wunsch verweisen wir Sie an kompetente:

  • Ärztinnen/ Ärzte
  • Rechtsanwältinnen/ Rechtsanwälte
  • Mädchen- und Frauenhäuser
  • Therapeutinnen/ Therapeuten
  • Fach- und Kurkliniken
  • zuständige Einrichtungen und Behörden vor Ort

Weitere Angebote und Arbeitsbereiche der Frauennotrufe und Frauenberatungsstellen:

  • Qualifizierung und Fortbildung
  • Fachvorträge
  • Fortbildungsangebote für Schulen, Behörden, Firmen und soziale Einrichtungen etc. (auf Anfrage)  
  • Vernetzungsarbeit auf kommunaler, Landes- und Bundesebene
  • Selbsthilfegruppen

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